Objekt des Monats
und andere interessante Beiträge aus dem Blog
Objekt des Monats November 2024 – Schusterkugel

Nun beginnt die „dunkle Jahreszeit“. Man zündet Kerzen an und macht es sich gemütlich. Wer mehr Licht braucht, hat elektrische Leuchten für verschiedene Zwecke. In Zella und Mehlis erfolgte die Elektrifizierung um 1900. Wie aber war es davor um die Beleuchtung, besonders in den Werkstätten, bestellt? Unser Objekt des Monats soll Licht ins Dunkel bringen. Die sogenannte Schusterkugel ist keine Weihnachtsdekoration, sondern eine trickreiche Erfindung, die das Arbeiten bei fehlendem Tageslicht erleichtert. Es handelt sich um eine wassergefüllte Hohlglaskugel, die das trübe Licht einer Kerze, Öl- oder Petroleumlampe in einem hellen Punkt bündelt.
Objekt des Monats Oktober 2024 – Karabinerhaken

Er schützt vor Kletterabstürzen im Gebirge, hält den Hund an der Leine, sorgt für sicheren Sitz des Schmucks am Hals der Liebsten und hat schon manch nervenaufreibende Schlüsselbund-Suche verhindert. Wahrscheinlich ist die Geschichte des Nicht-Verloren-Gehens eng mit dieser kleinen technischen Errungenschaft verbunden, die in ihrer einfachen Genialität der Büroklammer oder dem Dübel gleichkommt. Da er unter den vielen in Zella-Mehlis hergestellten Produkten eine bedeutende Rolle einnahm, ist der Karabinerhaken unser Objekt des Monats.
Objekt des Monats September 2024 – Anerkennungsurkunde

Das Objekt des Monats September ist diesmal etwas außergewöhnlich, denn es wird künftig nicht mehr in der Dauerausstellung des Stadtmuseums zu sehen sein. Eigentlich ist es sogar ein zweites Objekt des Monats, denn es musste ein Ersatz gefunden werden.
Das Museumsteam ist ständig bemüht, neue Erkenntnisse in die bestehende Ausstellung einfließen zu lassen. Manchmal spielt dabei auch der eine oder andere Anstoß von außen eine gewisse Rolle, der dazu führt, dass man sich bestimmte Objekte noch einmal genauer anschaut. Nun, in diesem Fall war der ganze Stolz weg und es zeigte sich, wie wichtig es ist, genau hinzuschauen. Wie kam es dazu?
Objekt des Monats August 2024 – Eisenerz vom Nitz

Am Fuße des Thüringer Waldes verläuft die geologische Grenze zwischen dem Gebirge selbst und seinem südwestlichen Vorland. Hier trennt sich der bis dahin dominierende Buntsandstein mit seinen sanft gewellten Hügeln von den schrofferen Bergkuppen aus widerstandsfähigen Porphyren und Porphyriten. An dieser Randverwerfung konzentrieren sich auch die wichtigsten Erzlagerstätten, an denen Hunderte von ehemaligen Grubenanlagen nachgewiesen sind.
Objekt des Monats Juli 2024 – Waschmaschine

Unser Objekt des Monats Juli 2024 führt uns wieder in das Heimatmuseum Benshausen. Dort widmet sich im Obergeschoss ein Ausstellungsbereich den Themen Wäsche und Wäschepflege. Unter den zahlreichen Exponaten wie Bügeleisen, Mangel, Waschzuber, Wäschestampfer und verschiedenen Waschmitteln befindet sich auch eine alte Waschmaschine.
Objekt des Monats Juni 2024 – Innungslade

Unser Objekt des Monats Juni 2024 stammt aus der Sammlung des ehemaligen Waffen- und Kleineisenmuseums, das nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs unter anderem von amerikanischen Besatzungssoldaten geplündert wurde. Dessen Restbestände bildeten einen Teil der Sammlung, die ab den 1950er Jahren für das neu entstehende Heimatmuseum zusammengetragen wurde und heute im Ausstellungsbereich Büchsenmacherhandwerk des Stadtmuseums in der Beschußanstalt zu sehen ist. Es handelt sich um die Lade der Zellaer Büchsenmacherinnung von 1762.
Glossar
Beschußanstalt
Zur Regulierung des Beschusswesens wurden in Deutschland mit dem Gesetz vom 19. Mai 1891 Beschussprüfungen für alle zivilen Feuerwaffen vorgeschrieben. Die vorgesehenen Prüfmarken wurden per Verordnung vorgeschrieben. Die Prüfstellen wurden auf Anordnung der Landesregierungen zum 1. April 1893 eingerichtet. Es waren zuerst drei Beschussanstalten in Suhl, Zella-Mehlis und Oberndorf am Neckar, die später zu Beschussämtern wurden. Im Jahr 1905 gab es weitere Prüfstellen in Frankfurt an der Oder, Sömmerda, München und in Germersheim.











